Dokumentarfilm: „Die Möllner Briefe“ im Kino Papenburg

Am 4. März um 19:30 Uhr wird der bewegende Dokumentarfilm Die Möllner Briefe im Kino Papenburg gezeigt. Ursprünglich war geplant, dass die Regisseurin Martina Priessner persönlich anwesend ist und im Anschluss an die Vorführung für ein Gespräch zur Verfügung steht. Aufgrund eines Todesfalls in ihrem persönlichen Umfeld kann sie jedoch nicht wie vorgesehen nach Papenburg kommen.

Wir haben uns sehr darauf gefreut, Martina Priessner hier im Kino begrüßen zu dürfen. Umso mehr bedauern wir, dass sie aus einem traurigen Anlass ihre Teilnahme kurzfristig absagen musste. Unser Mitgefühl gilt ihr und den Angehörigen.

Der Film spricht für sich: Die Möllner Briefe ist ein eindrucksvolles und wichtiges Dokument, das gerade in der heutigen Zeit nichts an Aktualität verloren hat. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, trotzdem – oder gerade deswegen – diesen besonderen Filmabend mit uns zu begehen.

Der Film setzt sich eindrucksvoll mit den Nachwirkungen der rassistischen Brandanschläge von Mölln auseinander und rückt dabei insbesondere die Perspektiven der Betroffenen in den Mittelpunkt. Im Zentrum stehen Briefe, die nach den Anschlägen geschrieben wurden – bewegende Zeugnisse von Mitgefühl, Solidarität und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Der Film beleuchtet, wie Erinnerungskultur gestaltet wird und welche Stimmen dabei gehört oder überhört werden.

Auch ohne die persönliche Anwesenheit der Regisseurin wird es im Anschluss an die Vorführung Raum für Austausch und Gespräch geben. Mitglieder der Amnesty International-Gruppe Papenburg stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Begleitend zur Veranstaltung wird die Amnesty International-Gruppe Papenburg mit einem Infostand vor Ort sein. Besucherinnen und Besucher haben dort die Möglichkeit, sich über aktuelle Menschenrechtsthemen zu informieren, mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen, an Unterschriftenaktionen teilzunehmen und sich über Möglichkeiten zu engagieren zu erkundigen.

„Gerade Filme wie Die Möllner Briefe zeigen, wie wichtig es ist, Erinnerung wachzuhalten und Betroffenen eine Stimme zu geben“, so Gerold Siemer. „Wir hoffen daher auf viele Gäste und einen intensiven gemeinsamen Austausch.“

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit den Themen Erinnerung, Rassismus, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Menschenrechte auseinandersetzen möchten.

Termin: 04. März 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Kino Papenburg

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, diesen besonderen Filmabend zu besuchen und gemeinsam ein Zeichen für Erinnerung und Menschenrechte zu setzen.