21 Jahre Guantánamo – und kein Ende!


Selbst nach 21 Jahren wird Amnesty International nicht müde auf den Umstand hinzuweisen, dass die USA, ein demokratischer Staat,
außerhalb seines Hoheitsgebietes und ohne jede rechtstaatlichen Kontrolle Menschen inhaftiert hat und selbst vor schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht Halt macht – darunter Folter, wie Waterboarding und Verschwindenlassen.


Deshalb waren wir am 13. Januar in Ketten mit orangefarbenen Anzügen, die an die Gefängniskleidung erinnern soll, auf dem Wochenmarkt in Papenburg. Wir haben an das 21-jährige Bestehen des US-Haftlagers Guantánamo und das Schicksal der dort Inhaftierten erinnert Außerdem lagen Petitionslisten bereit, um US-Präsident Biden aufzufordern, Guantanamo endlich zu schließen.
Obwohl immer wieder von US-Regierungen beteuert wurde, Guantánamo schließen zu wollen, sind dort immer noch 35 Männer inhaftiert. Bis heute werden in Guantánamo Folterüberlebende

❌ ohne angemessene medizinische Versorgung
❌ ohne Anklage und
❌ ohne faire Gerichtsverfahren
auf unbestimmte Zeit festgehalten.

🗣Wir fordern die US-Regierung auf, das Lager endlich zu schließen: #CloseGuantanamo!

🔗 Lies unser Interview mit Rabiye Kurnaz über ihren Sohn Murat Kurnaz, der von 2002 bis 2006 im US-Gefangenenlager Guantánamo inhaftiert war. Link: https://www.amnesty.de/informieren/aktuell/interview-rabiye-kurnaz-guantanamo-gefangenenlager  ☝️

Leider war es am Freitag total verregnet und daher auf dem Wochenmarkt nicht so viel Publikum unterwegs. Trotzdem konnten wir 40 Unterschriften auf einer Petition für die Schließung Guantánamos sammeln.