Internationaler Tag der Menschenrechte

Licht an für Menschenreche hieß es gestern in Papenburg vor dem Kino und vor dem Kaufhaus Ceka:

Unter dem Motto „Licht an für Menschen und ihre Rechte“ riefen die Papenburger Menschenrechtler am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, in Papenburg dazu auf am diesjährigen weltweiten Briefmarathon teilzunehmen.
Die Aktion wurde mit Groß-Projektionen im öffentlichen Raum mit Botschaften, Infos und Bildern zum Tag der Menschenrechte und zum Briefmarathon begleitet.
Wir wollten in dieser angespannten Zeit kleine Signale der Hoffnung senden und trotz Kontaktbeschränkungen Präsenz zu zeigen und Aufmerksamkeit für die Menschenrechte erregen.
Ein vorbereitetes siebenminütiges Video wurde an der Außenfassade des Kinos in Papenburg vier Stunden lang in einer Dauerschleife gezeigt. In dem Video werden die zehn aktuellen Menschen vorgestellt, für die man sich beim diesjährigen Briefmarathon am Amnesty-Pavillon einsetzen konnte.
Gleichzeig wurde an die Fassade des Ceka-Gebäudes von einem mobilen Projektions-Team eine Slide-Show gezeigt, die ebenfalls auf den diesjährigen Briefmarathon hinwies.
Es war schon zu beachtlich, dass viele Menschen einfach stehen geblieben sind und sich die kurzen Video-Clips angesehen haben
Das in diesem Jahr alles anders verlief als gedacht, haben auch die Papenburger Aktivisten erfahren müssen.. Denn nachdem die Entscheidung gefallen war, dass es nun keine Weihnachtsbuden auf der Lichtermeile geben wird, mußten wir andere Wege hinsichtlich des Briefmarathons 2020 gehen. Die Gruppenmitglieder sammeln in diesem Jahr intern im Freundes und Bekanntenkreis.
Diese Idee hat wirklich eingeschlagen, so wie es aussieht werden wir dann in diesem Jahr allein durch unsere interne Briefsammlung 1.500 Briefe versenden
Die Aktion vor dem Kino steuert zu dieser beachtlichen Zahl weitere 265 Briefe bei. Das wird die größte Anzahl an Briefen sein, die jemals bei der Teilnahme am Briefmarathon von uns verschickt wurde.
Auf dem letzten Video-Clip am Kino wird dann auch eine Erfolgsmeldung gezeigt. Moses Akatukba aus Nigeria erzählt darin wie 800.000 Briefe aus aller Welt sein Leben gerettet haben.

3. Januar 2021