Auf 70 Jahre Menschenrechte angestoßen

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir so viele Gäste zur Eröffnung der Fotoausstellung “70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte” im Ausstellungsraum der Papenburger Amnesty Gruppe begrüßen konnten.

Die Fotos zeigen einzelne Menschenrechte sowie Ereignisse und Persönlichkeiten, die exemplarisch für die Entwicklungen in den vergangenen 70 Jahren stehen.

Gerold Siemer, Sprecher der Amnesty Gruppe Papenburg hob in seiner Rede dabei einige Persönlichkeiten, wie Rosa Parks, Nelson Mandela oder auch Frauen, die in Chile, trotz Ausgangssperre Mitte der 80er Jahre für die Freilassung ihrer Männer auf die Straße gingen, hervor.

Trotz der verschlechterten Menschenrechtslage und der Tendenz, dass selbst Regierungen in Europa immer öfter versuchen einzelne Menschenrechte einzuschränken, waren es gleich drei Gründe um am 28. Mai auf 70 Jahre Menschenrechte anzustoßen.
Wir haben den 28. Mai ganz bewußt für die Eröffnung der Fotoausstellung gewählt. War doch dieser Tag, heute vor 58 Jahre mit der Veröffentlichung des Artikels von Peter Benenson im Observer, in dem er dazu aufrief Briefe für die Freilassung von inhaftierten Studenten zu schreiben, die Geburtsstunde von Amnesty International.

In Verbindung 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und 70 Jahre Grundgesetz, rief der Gruppensprecher dazu auf: „Laßt uns den Menschen in der Welt beistehen. Denn mutige Menschenrechts-verteidiger gingen und gehen noch immer auf die Straße. Wehren sich, dass ihre Menschenrechte mißachtet oder eingeschränkt werden. Laßt uns Ihnen dabei helfen, ihre Rechte einzufordern“.

Am Ende überreichte der Gruppensprecher eine Tafel mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an den Bürgermeister, der diese im Rathaus aufstellen wird.

Die Ausstellung am Hauptkanal rechts 56 ist am Stadtfestwochenende noch geöffnet von 10 – 18 Uhr